Die Bedeutung der deutschen Zusammenarbeit mit Afghanistan wird oft erst dann deutlich, wenn Menschen aus ihrem Alltag berichten.

Da sind etwa die Frauen in Mazar-e Sharif, die in einem neu errichteten Bäckerei-Ausbildungszentrum leckere Backwaren anbieten und ihr Wissen an andere Bäckerinnen und Bäcker weitergeben. Neue Rezepte, Backtechniken und Vermarktungsmöglichkeiten stehen auf der Agenda. So können die Frauen zum Familieneinkommen beitragen und haben einen Job, der ihnen gefällt.

Oder die Polizistin, die dank eines Alphabetisierungskurses ihrem eigenen Anspruch gerecht werden kann, den Menschen zu dienen. Heute kann sie Klagen selbst verschriftlichen, Gesetzesvergehen dokumentieren und an die zuständigen Stellen weiterleiten. So hilft sie insbesondere Frauen, ihre Rechte einzufordern.

Solche Geschichten gibt es allerhand. Sie geben der Zusammenarbeit mit Afghanistan ein menschliches Gesicht. Wir haben eindrucksvolle Geschichten gesammelt und zeigen die Menschen, deren Leben durch die deutsch-afghanische Entwicklungszusammenarbeit positiv verändert wurde. 

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Mit uns Mentoren haben die Berufsunerfahrenen eine Vertrauensperson an ihrer Seite und durchbrechen damit das Gefühl, ganz allein vor einem riesigen Berg an Herausforderungen zu stehen.
Voller Enthusiasmus hat Gita vor drei Jahren als frisch gebackene Lehrerin an einer Schule in Mazar-e Sharif in der Provinz Balkh begonnen. Nach ihrer Ausbildung zur Mathelehrerin am Lehrerausbildungsinstitut war sie fest entschlossen, ihren Schülerinnen und Schülern eine bessere Zukunft durch...
Heute bin ich sehr zufrieden. Meine Schülerin küsste meine Hände.
Als Haleema Sangar einst ihren Bruder und seine Freunde beim Ballspielen beobachtete, rannte sie los und trat den Ball. Er flog so hoch, dass ihre Freunde und Freundinnen und die anderen Kinder ihr langanhaltenden Applaus schenkten. Niemand hatte den Ball jemals so hoch fliegen gesehen und in den...
Jetzt weiß ich, wie sich meine Studenten in kürzerer Zeit viel mehr Inhalte erarbeiten können.
Frontalunterricht, Durcharbeiten von Büchern, auswendig lernen – diese Lehrmethoden waren für die beiden Dozenten Mokamel und Zaki das Fundament ihres Unterrichts an der pädagogischen Hochschule in den Provinzen Samangan und Takhar.